
Maschinisten bearbeiten erfolgreich Aluminium auf CNC Gravur- und Fräsmaschinen unter Verwendung kurzer, einschneidiger Hartmetall-Schaftfräser, einer sicheren Werkstückspannung sowie geeigneter Vorschub- und Schnittgeschwindigkeiten. Die beim Zerspanen entstehende Reibung erzeugt schnell Wärme, wodurch das Aluminium schmilzt und am Werkzeug haftet; eine umgehende Spanabfuhr verhindert wirksam eine Beschädigung des Werkzeugs.
Wichtigste Erkenntnisse
- Hartmetallbohrer mit einer Schneide leiten Metallspäne schnell ab und verhindern, dass das Aluminium schmilzt.
- Sorgfältig eingestellte Geschwindigkeiten und intelligente Fräswege sorgen für einen stabilen Maschinenbetrieb und schützen Ihre Werkzeuge vor Beschädigungen.
- Ein stetiger Luftstrom bläst heiße Metallspäne weg, damit die Werkzeuge nicht verkleben und Oberflächenbeschädigungen vermieden werden.
Werkzeuge und Einrichtung zum Schneiden von Aluminium auf einer CNC-Maschine

Auswahl von Ein-Schneiden-Bohrern und Werkstückspannvorrichtungen
Die Wahl des richtigen Fräsers ist der entscheidende erste Schritt, um Aluminium mühelos zu bearbeiten. Robuste Hartmetallfräser mit einer Schneide verfügen über einen breiten, offenen Spankanal. Dieser zusätzliche Raum leitet Metallspäne schnell ab und verhindert eine Wärmeentwicklung.
- Einzelschneide: Eignet sich am besten für dünne Wände und schnelle Schnitte, bei denen eine zügige Spanabfuhr das Schmelzen verhindert.
- Zweischneidig: Ideal für tiefe Hohlschnitte, bei denen viel Platz zum Abtransport der Späne benötigt wird.
- Dreischneidig: Eignet sich am besten für einfache Schneidarbeiten, da sie einen stabilen Halt und glatte Oberflächen bietet.
Durch die richtige Befestigung des Metalls wird verhindert, dass sich das Werkstück während der Bearbeitung verschiebt. Die Bediener wählen verschiedene Befestigungsvorrichtungen, um Vibrationen zu unterbinden und zu verhindern, dass sich die Teile verformen:
| Einrichtungsmethode | Hauptmerkmal | Vorteile der Vibration |
|---|---|---|
| Vakuumspannfutter | Verteilt den Klemmdruck gleichmäßig auf glatte, flache Metallbleche | Verhindert kleine Bewegungen, die zu ungenauen Schnitten führen |
| Maßgefertigte Wachsbetten | Kostengünstige Aufspannmethode, bei der Teile in geschnitzte Wachsblöcke eingesetzt werden | Hält die Unterseite des Werkstücks fest |
| Temporäre Rippenstützen | Integrierte Metallverstrebungen, die man nach Fertigstellung abschneidet | Verhindert, dass sich dünne Metallwände nach innen verbiegen |
Auswahl der Beschichtung und Anforderungen an die Steifigkeit
Durch die Wahl der geeigneten Werkzeugbeschichtung wird verhindert, dass weichere Aluminiumwerkstoffe am Schneidwerkzeug haften bleiben. Schaftfräser mit einer Zirkoniumnitrid (ZrN)-Beschichtung – wie beispielsweise 1/8-Zoll-Einschneidenfräser – reduzieren die Reibung bei der Hochgeschwindigkeitsbearbeitung wirksam. Diese glatte ZrN-Beschichtung behält ihre reibungsarmen Eigenschaften auch bei hohen Temperaturen bei und verhindert, dass sich das klebrige Metall an der Werkzeugoberfläche festsetzt.
Eine stabile Maschinenkonfiguration gewährleistet, dass die CNC-Gravur- und Fräsmaschine während des gesamten Bearbeitungsvorgangs ihre Präzision beibehält. Durch das tiefe Einsetzen eines kurzen Werkzeugs in die Spannzange wird ein Rundlaufversatz des Werkzeugs wirksam verhindert.
Vorschübe, Schnittgeschwindigkeiten und Werkzeugwege für die Bearbeitung von Aluminium

Berechnung der SFM (Oberflächenschnittgeschwindigkeit) und des Vorschubs pro Zahn
Spezielle Berechnungstools können anhand der SFM-Werte (Surface Feet per Minute) und der Spänegrößen-Einstellungen die optimale Vorschubgeschwindigkeit und Spindeldrehzahl ermitteln. Bei der Bearbeitung von 6061-T6-Aluminium mit Vollhartmetallwerkzeugen werden die besten Ergebnisse erzielt, wenn ein SFM-Wert zwischen 800 und 1.500 eingehalten wird. Bediener können die Spindeldrehzahl mit einer einfachen Formel berechnen: U/min = SFM × 3,82 / Werkzeugdurchmesser. Beispiel: Beim Zerspanen von 6061-T6-Aluminium mit einem zweischneidigen Hartmetallwerkzeug mit einem Durchmesser von 0,125 Zoll bei 10.000 RPM und einer Schnitttiefe von 0,04 Zoll kann der Vorschub auf 20 Zoll pro Minute eingestellt werden.
Bediener können die ideale Vorschubgeschwindigkeit mithilfe einer einfachen mathematischen Formel ermitteln: Vorschubgeschwindigkeit = Drehzahl × Anzahl der Schneiden × Vorschub pro Zahn. Die Erzeugung ausreichend großer Späne trägt dazu bei, die Wärme über die Metallspäne abzuführen und so eine Wärmeentwicklung am Werkzeug zu verhindern. Diese Methode der Wärmeableitung schützt die Schneide und verhindert eine Überhitzung des Werkstücks. Ist der Vorschub zu langsam, reibt das Werkzeug zu stark am Metall, was zu einem schnellen Werkzeugausfall führt.
Die Einhaltung einer angemessenen Vorschubgeschwindigkeit ist entscheidend; da Aluminium relativ weich ist, kann eine zu langsame Vorschubgeschwindigkeit dazu führen, dass das Material zurückspringt und am Werkzeug reibt, wodurch ein sauberer Schnitt verhindert wird.
Anwendung adaptiver Strategien für den spiralförmigen Einstieg und flache Schnitte
Wenn Bearbeitung von Aluminium Bei CNC-Gravier- oder Fräsmaschinen hilft eine intelligente Auswahl der Werkzeugwege dabei, hohe Temperaturen zu bewältigen. Bediener sollten es vermeiden, das Werkzeug senkrecht in das Metall einzutauchen, da die dabei entstehende Aufprallkraft zu einer übermäßigen Wärmeentwicklung an der Werkzeugspitze führt. Stattdessen verteilt ein sanfter spiralförmiger Werkzeugweg den Druck, sodass das Werkzeug sanft in das Material eindringen kann.
Adaptive Werkzeugwege sorgen für eine konstante Werkzeugbelastung und reduzieren so die Reibung bei tiefen Zügen. Diese intelligente Zerspanungsmethode kombiniert flache Seitenschnitte mit größeren Schnitttiefen, um die Werkzeuggeometrie zu schonen. Bediener sollten sich an den für die jeweiligen Bearbeitungsbedingungen typischen Schnitttiefenwerten orientieren, um die Belastung auszugleichen und einen reibungslosen Spanabtransport zu gewährleisten.
Leichte Schlichtbearbeitung sorgt für glatte Kanten am Endprodukt und verhindert so die Bildung von rauen Graten. Professionelle Maschinenbaubetriebe kombinieren häufig eine schnelle Schruppbearbeitung mit einer leichten Schlichtbearbeitung, um einen effizienten Materialabtrag zu erzielen. Die Bediener passen die Schnittparameter an die jeweilige Werkzeuggeometrie an, um einen reibungslosen Bearbeitungsprozess für Kunden aus verschiedenen Branchen zu gewährleisten. Kontrolliert CNC-Bearbeitung Dies verlängert nicht nur die Lebensdauer von Hartmetallwerkzeugen, sondern erfüllt auch die Anforderungen an hochwertige Bauteile bei großen gewerblichen Aufträgen. Optimierte Werkzeugwege verhindern starke Vibrationen, die bei der Hochgeschwindigkeitsbearbeitung auftreten können, während präzise Maschinenbewegungen eine Verformung des Metalls verhindern und so sicherstellen, dass jedes gefertigte Bauteil die genauen Maßvorgaben erfüllt.
Kühlung und Spanabfuhr bei der CNC-Bearbeitung
Einsatz von Luftstrahl- und Minimalmengenschmierungssystemen (MQL)
Bei der Bearbeitung von Aluminium auf automatisierten Anlagen ist der Einsatz von Druckluft zur Spanabfuhr von entscheidender Bedeutung. Die Bediener richten Luftdüsen auf die Werkzeugspitze, um heiße Metallspäne wegzublasen. Spezielle MQL-Systeme (Minimum Quantity Lubrication) – im Wesentlichen Sprühsysteme – geben einen feinen Ölnebel ab; dieser schmiert Hochgeschwindigkeits-Schneidwerkzeuge und verhindert gleichzeitig die Ansammlung von Schneidflüssigkeit, die den Arbeitstisch verschmutzen könnte.
Luftblas- und Sprühanlagen verringern die Reibung bei der Hochgeschwindigkeitsbearbeitung und schonen so die Schneidwerkzeuge. Ein Werk, das kundenspezifische Aluminiumteile herstellt, nutzt einen gleichmäßigen Luftstrom, um Späne aus tiefen Bohrungen zu entfernen; die Bediener positionieren die Luftdüse nahe an der Werkzeugspitze, um einen kontinuierlichen, ununterbrochenen Luftstrom zu gewährleisten.
Verhinderung von Nachschneiden und der Bildung von Aufbauschneidkanten (BUE)
Das umgehende Entfernen von Metallabfällen verhindert, dass lose Späne bei der Bearbeitung unter hoher Belastung unter das rotierende Werkzeug gezogen werden. Zerspaner achten auf eine Mindestzuschnitttiefe von 0,002 Zoll, damit die Wärme zusammen mit den Spänen abgeführt wird. Die Begrenzung der Zuschnitttiefe auf maximal ein Viertel des Werkzeugdurchmessers trägt dazu bei, die Spänestruktur zu erhalten, was die Reinigung vereinfacht. Ein starker Luftstrom kann winzige Späne wegblasen, bevor sie schmelzen und am Werkzeug haften bleiben.
Eine unzureichende Spanabfuhr führt zur Ansammlung und Anhaftung von Metallspänen, was das Werkzeug beschädigen oder sogar dazu führen kann, dass das gesamte Werkstück als Ausschuss gilt. In der folgenden Tabelle sind die schwerwiegenden Probleme aufgeführt, die auftreten können, wenn Metallspäne nicht entfernt werden:
| Folge | Mechanismus | Strategie |
|---|---|---|
| Oberflächenkratzer | Die Späne werden wieder in das Werkstück eingeschnitten. | Verwenden Sie Druckluft, um die Späne wegzublasen. |
| Verschmieren | Ergebnisse bei instabiler Reibung. | Sprühen Sie das Spray direkt auf die Schnittstelle. |
| Dimensionsdrift | Das geschweißte Material verändert die Geometrie. | Behalten Sie hohe Vorschubgeschwindigkeiten bei. |
Anhaftende Metallablagerungen beeinträchtigen die Präzision der Schnitte an Ihrer CNC-Maschine. Eingeklemmte Metallstücke können eine glatte Oberfläche plötzlich sehr rau und unordentlich aussehen lassen. Werden diese Metallablagerungen nicht entfernt, kann dies die Abmessungen der Werkstücke beeinträchtigen und beispielsweise eine 50,00-mm-Welle auf 49,80 mm verkürzen. Scharfe Schneiden verringern die Reibung und verhindern so den Verschleiß der Werkzeuge.
Vor jedem Bearbeitungsvorgang führt der Bediener eine kurze Überprüfung vor dem Start durch: Er überprüft das einseitig geschliffene Werkzeug, kontrolliert den Druck des Minimalmengenschmiersystems (MIST), vergewissert sich, dass der adaptive Rampen-Werkzeugweg korrekt ist, und sichert die Werkstückspannung. Eine hohe Oberflächengüte der bearbeiteten Teile wird durch den Einsatz einer geeigneten Werkzeuggeometrie, hoher Vorschubgeschwindigkeiten und einer Späneabfuhr mittels Druckluft gewährleistet. Bevor mit der eigentlichen Aluminiumbearbeitung begonnen wird, führt der Maschinenbediener einen Trockenlauf des Werkzeugwegs durch.
FAQ
Warum eignen sich Einschnittfräser am besten für die Bearbeitung von Aluminium?
Einschneidige Fräser verfügen über breite Spanabfuhrkanäle, durch die Metallspäne problemlos abtransportiert werden können. Die schnelle Spanabfuhr verhindert einen Wärmeaufbau und sorgt dafür, dass das weiche Metall nicht schmilzt und an der Schneide haftet.
Wie verhindern Maschinenbetreiber das Anhaften von Spänen während der Bearbeitung?
Die Bediener sorgen mithilfe eines kontinuierlichen Luftstroms und Sprühdüsen für die Minimalmengenschmierung (MQL) dafür, dass das Werkzeug geschmiert bleibt. Durch die schnelle Bewegung des Werkzeugs wird zudem Wärme abgeführt, da diese zusammen mit den Spänen abtransportiert wird.
Welche Möglichkeiten gibt es für die kundenspezifische Fertigung großer Stückzahlen?
Fertigungspartner wie KEMING verfügen über hochmoderne, präzise CNC-Fräsmaschinen. In ihren automatisierten Produktionsanlagen lassen sich langlebige Bauteile herstellen, die strenge globale Qualitätsstandards erfüllen.



